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 Unterschiedliche Vorstellungen

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BeitragThema: Unterschiedliche Vorstellungen   Mi Sep 10, 2008 6:24 pm

Ezechiel 17, 1-21

Diese Bildergeschichte konnten die Israeliten verstehen, aber nicht begreifen.
Das mit dem Adler, der den obersten Ast der Zeder Libanons (also einen Teil der Bevölkerung Israles und ihren König) nach...

Code:
[4] brachte den obersten Zweig in ein Land, in dem es viele Kaufleute gab, und dort in eine Händlerstadt.

... gebracht hat (Babylonien), war sicher logisch.
Denn es war ja so passiert.
Dann hatte Nebukadnezar, der König Babyloniens einen anderen Mann zum König in Jerusalem eingesetzt.

Code:
[13] Mit einem Nachkommen der königlichen Familie schloss er ein Bündnis und ließ ihn Treue schwören.
Die mächtigen und einflussreichen Männer des Volkes nahm er gefangen,
[14] um das Land Juda mit dem neuen König klein und schwach zu halten. Er wollte verhindern, dass man einen Aufstand gegen ihn anzettelte und den Treueeid brach.
[15] Aber der König von Juda lehnte sich gegen den König von Babylonien auf und schickte Boten nach Ägypten, um von dort Pferde ud Soldaten zu bekommen. Wird ihm das gelingen? Soll er ungestraft davon kommen? Nein! Er kann sich nciht über seinen Treueeid hinwegsetzen und dann ohne Strafe bleiben!

Für die Israeliten war das damals nicht nur eine Demütigung, sondern etwas, das ihr Gottesbild ins Schwanken gebracht hat.
Sie glaubten, dass sie ohne fremde Hilfe nicht wachsen und gedeihen könnten.
Also hielten sie nach dem anderen Adler Ausschau.
In Vers 17 steht, wer damit gemeint ist.

Code:
[17] Auch das gewaltige Heer des Pharaos aus Ägypten wird ihm nicht zu Hilfe kommen, wenn die Babylonier einen Belagerungswall um Jerusalem aufschütten und Belagerungstürme bauen, um die Menschen dort zu vernichten.

Isreal dachte, dass man wieder zurück in die alten Verhältnisse kommen musste.
Dazu brauchte man starke Verbündete, so wie die Ägypter.
Aber das war ein Fehler.
Vers 7 und 8 sagen, warum und Vers 9 und 10 zeigen, was die Folge davon ist.

Code:
[7] Doch dann kam ein anderer großer Adler mit riesigen Flügeln und dichtem Gefieder. Und siehe da: Der Weinstock drehte seine Wurzeln diesem Adler zu und streckte ihm seine Ranken entgegen. Er hoffte, der Adler würde ihm Wasser geben - mehr als das Feld, in das er gepflanzt worden war.
[8] Dabei hatte er doch guten Boden und reichlich Wasser. Er hätte Zweige treiben und Früchte tragen können und wäre zu einem prächtigen Weinstock geworden.
[9] Ich, der Herr, frage euch Israeliten: Wird der Weinstock jetzt noch gedeiehen? Wird man ihn nicht mitsamt den Wurzeln ausreißen und seine Trauben abpflücken, so dass alle grünen Triebe verdorren? Dazu braucht man nicht viel Kraft, und nicht viele Menschen müssen mit anpacken!
[10] Der fruchtbare Boden hilft dann auch nichts mehr! Der Weinstock wird dort vertrocknen, sobald der heiße Ostwind ihn trifft, ja, völlig verdorren wird er.

Man meinte also, selbst bestimmen zu können, was Gottes Wille war und man hat gemerkt, dass Gott andere Pläne hatte.
Die eigenen Vorstellungen von dem, wer Gott ist, was er tun müsste und wie man selber leben sollte, können uns im Weg stehen.
Wir sollten lieber Gott erlauben, uns zu zeigen, wie er wirklich ist und zu sagen, was er wirklich vor hat!

Hast du auch deine eigene Vorstellung davon, was Gottes Wille sein müsste?
Steht sie dir vielleicht im Weg um "zu gedeihen"?
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