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 Wer glaubt, tut mehr!

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BeitragThema: Wer glaubt, tut mehr!   Sa Nov 08, 2008 3:15 pm

Jakobus 2, 14-26

Der Glaube muss sich durch die Tat beweisen

[14] Liebe Brüder und Schwestern! Welchen Wert hat es, wenn jemand behauptet, an Christus zu glauben, aber an seinen Taten ist das nicht zu erkennen! Kann ihn ein solcher Glaube vor Gottes Urteil retten?
[15] Stellt euch vor, in eurer Gemeinde sind einige in Not. Sie haben weder etwas anzuziehen noch genug zu essen.
[16] Wenn nun einer von euch zu ihnen sagt: »Ich wünsche euch alles Gute! Hoffentlich bekommt ihr warme Kleider und könnt euch satt essen!«, was nützt ihnen das, wenn ihr ihnen nicht gebt, was sie zum Leben brauchen?
[17] Genauso nutzlos ist ein Glaube, der sich nicht in der Liebe zum Mitmenschen beweist: Er ist tot.
[18] Nun könnte jemand sagen: »Der eine glaubt, und der andere tut Gutes.« Ihm müsste ich antworten: »Zeig doch einmal deinen Glauben her, der keine guten Taten hervorbringt! Meinen Glauben kann ich dir zeigen. Du brauchst dir nur anzusehen, was ich tue.«
[19] Du glaubst, dass es nur einen einzigen Gott gibt? Gut und schön. Aber das glauben sogar die Dämonen — und zittern vor Angst.
[20] Wann endlich wirst du törichter Mensch einsehen, dass der Glaube nichts wert ist, wenn wir nicht auch tun, was Gott von uns will?
[21] Erinnert euch an Abraham, unseren Stammvater! Sogar er fand vor Gott erst Anerkennung, nachdem er getan hatte, was Gott von ihm verlangt hatte. Er war bereit, seinen Sohn Isaak als Opfer auf den Altar zu legen.
[22] Hier wird ganz deutlich: Bei ihm gehörten Glaube und Tun zusammen; und erst durch sein gehorsames Handeln wurde sein Glaube vollkommen.
[23] Das meint auch die Heilige Schrift, wenn sie sagt: »Abraham glaubte Gott, und so fand er seine Anerkennung.« Ja, er wurde sogar der »Freund Gottes« genannt.
[24] Ihr seht also: Wir werden nur dann von Gott angenommen, wenn unser Glaube auch Taten hervorbringt. Der Glaube allein genügt nicht.
[25] Auch die Prostituierte Rahab ist dafür ein Beispiel. Sie fand bei Gott Anerkennung, weil sie die Kundschafter der Israeliten bei sich versteckte und ihnen auf einem sicheren Weg die Flucht ermöglichte.
[26] So wie der Körper ohne den Geist tot ist, so auch der Glaube ohne Taten.


Glaube ist keine Theorie.
Um das zu zeigen, ist Jakobus um Beispiele nicht verlegen.
Man kann daran glauben, dass die Welt in sechs Tagen erschaffen wurde, dass es nur einen Gott gibt und das Jesus Christus Gottes Sohn ist.
Wenn der Glaube aber "nur" aus Richtigkeiten besteht und nicht konkret wird in der praktischen Nächstenliebe, dann passiert das: Vers 17.
Der Glaube ist nutz- und wirkungslos.
Jakobus kämpft dagegen, dass der Glaube abflacht, deshalb legt er so großen Wert auf die taten.
Welches fazit zieht Jakobus?
Schau dir vers 24 noch einmal an.
Was löst bei dir diese Aussage aus?


Vergleiche Galater 3, 1-5 und Römer 4, 1-5 mit den Aussagen von Jakobus.
Was fällt dir auf?
Welche Gemeinsamkeiten oder Unterschiede endeckst du?



Gesetz oder Glaube?
[1]Warum wollt ihr Christen in Galatien das denn nicht endlich begreifen! Wer konnte euch bloß so durcheinander bringen? Habe ich euch das Sterben Jesu Christi am Kreuz nicht so geschildert, als hättet ihr alles mit eigenen Augen gesehen?
[2] Beantwortet mir nur diese eine Frage: Wodurch habt ihr den Geist Gottes empfangen? Indem ihr die Forderungen des Gesetzes erfüllt habt oder weil ihr die Botschaft des Glaubens gehört und angenommen habt?

[3] Wie könnt ihr nur so blind sein! Wollt ihr jetzt etwa aus eigener Kraft zu Ende führen, was Gottes Geist in euch begonnen hat?
[4] Ihr habt doch so Großes mit Gott erfahren. Soll das wirklich alles vergeblich gewesen sein? Das kann ich einfach nicht glauben!
[5] Ich frage euch darum noch einmal: Warum schenkt Gott euch seinen Geist und lässt Wunder bei euch geschehen? Weil ihr das Gesetz erfüllt oder weil ihr von Christus gehört habt und an ihn glaubt?



Abraham: ein Mensch, der vor Gott bestehen kann

[1] Ich möchte das jetzt noch deutlicher machen. Wodurch konnte Abraham, der Stammvater des jüdischen Volkes, vor Gott bestehen?
[2] Bestimmt nicht wegen seiner guten Taten! Damit hätte er zwar bei den Menschen Ruhm und Ansehen gewinnen können, nicht aber bei Gott.
[3] In der Heiligen Schrift heißt es: »Abraham setzte sein ganzes Vertrauen auf Gott, und so fand er Gottes Anerkennung.«
[4] Es ist doch so: Wenn ich eine Arbeit leiste, habe ich Anspruch auf Lohn. Er ist kein Geschenk, sondern ich habe ihn mir verdient.
[5] Aber bei Gott ist das anders. Bei ihm werde ich nichts erreichen, wenn ich mich auf meine Taten berufe. Nur wenn ich Gott vertraue, der den Gottlosen von seiner Schuld freispricht, kann ich vor ihm bestehen.
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